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Kratzer auf dem LCD / TFT kannst Du bei glatten Displays mit einer Tube Plastikpolitur und einem Wattebausch entfernen. Diese Politur wird auch für geschundene Swatch-Uhrengläser angeboten, aber auch für unansehnliche Handydisplays. Ein oder mehrere Male angewendet läßt diese Politur Dein Display wieder erstrahlen (kostet ca. 5 €). Um Kratzer im Vorfeld zu vermeiden, klebst Du eine kleine Schutzfolie, die speziell für berührungsempfindliche Bildschirme von Poket-PC´s bzw. Palms angeboten wird darüber. Gute Folien beeinträchtigen die Qualität des Bildschirmes (TFT´s) so gut wie gar nicht und lassen sich rückstandslos wieder entfernen (werden nicht geklebt, sonder haften adhäsiv).
Das Naturstativ Kein Stativ dabei und Du brauchst gerade eins? Mach mal die Augen auf, die Welt ist voller Stative. Ein Baumstumpf, die Mauer, das Autodach, eine Fensterbank, ein Gartenzaun oder die Schulter Deiner Begleitung eignen sich im akuten Fall der Fälle ebenso als Stativ! Wenn Du in der Situation etwas kreativ bist und Deine Umgebung mit offenen Augen absuchst, wirst Du sicher “Dein” Stativ finden (es gibt übrigens auch prima Mini-Klemm-Steh-Stative für die Hosentasche; zum “Immer-dabei-haben”).
Die improvisierte Gegenlichtblende Besitzt Du eine Digicam ohne Filtergewinde und einem Objektiv ohne Normmaße? Einfallender Sonne bist Du so schutzlos ausgeliefert... Ein Stück Pappe oder notfalls die eigene Hand so über die Kamera halten, daß der Schatten die Frontlinse vor direktem Sonnenlichteinfall schützt und das Foto ist gerettet. Manchmal hilft ein Schritt zurück in den Schatten, oder man balanciert sich so hin, daß der Schatten eines einzelnen Baumes Deine improvisierte Gegenlichtblende wird. Beste Ergebnisse erzielst Du mit längeren Brennweiten, bei Weitwinkelobjektiven läufst Du schonmal Gefahr, daß Deine Hand im Bildrand sichtbar wird.
Die bequeme Fototasche Spiegelreflexfotografen kennen das Dilemma: klobige Fototaschen oder sperrige Fotokoffer verderben einem schnell den Spaß an einer längeren Exkursion. Versuch es doch mal mit einem normalen leichten Rucksack, in dem Du Deine Kameras und Objektive in Fensterleder (z.B. aus dem Autozubehör) gerollt einfach reinpackst und bequem auf dem Rücken trägst. Du hast die Arme und Hände frei und kannst das Gewicht auf dem Rücken viel bequemer tragen.
Der verschwundene Objektivdeckel Einmal abgenommen um zu fotografieren wandert jener kleine Deckel meistens in eine Hosentasche, Jackentasche und immer wieder einfach so weg. Nach dem Foto beginnt das große Kramen. Mit einem Tropfen Klebe oder einem Streifen Tesafilm, ein 5 bis 10 cm langem Band und einmalig investierten 10 Minuten Geduld hast Du das Problem ein für alle mal beseitigt. Befestige das Band am Objektiv und am Deckel. Wenn Du nun den kleinen Schützer von der Linse nimmst, hängt er am Objektiv und findet nach dem Foto schnell den Weg dorthin zurück.
CD-ROMs / DVD zur Bilddatenarchivierung im Doppelpack Räumst Du Deine Platte auch ständig auf und brennst Deine Bilddateien auf einen Rohling. Das ist praktisch und schafft Ordnung. Schade nur, wenn Dein Rohling eine gewisse Zeit in der Sonne lag. Dann sind Deine Fotos nämlich futsch. Darum solltest Du immer zwei identische Archivierungs-CDs brennen und getrennt (!) voneinander lagern (idealerweise dunkel und trocken).
Akkus aus der Digitalcamera rausnehmen? Wenn Du in der Bedienungsanleitung Deiner Digitalcamera blätterst, steht da bestimmt drin, daß Du die Akkus bei längerem Nichtgebrauch (was wir ja wohl nicht hoffen wollen) aus der Digitalcamera entnehmen sollst. Das solltest Du Dir aber gut überlegen, denn dann nimmt Deine Kamera den benötigten Strom zur Pufferung der internen Uhr und Speicherung Deiner persönlichen Einstellungen (abweichend vom werkseitigen Standard) von der kleinen Pufferbatterie Deiner Kamera. Das ist meistens eine Lithiumknopfzelle, manchmal auch ein zweiter fest eingebauter Minizweitakku oder ein Kondensator. Die Kosten für den häufigeren Austausch kannst Du Dir sparen und den Ärger über verlorene “Lieblingseinstellungen” Deiner Kamera samt ständig wieder neu einzustellender Kamera-Uhr auch. Da in den heutigen Kameras ohnehin NIMH- bzw. Lithiumionen- Akkus verwendet werden, ist auch das alte Argument des “Auslaufschutzes” der Batterien überholt. Akkus sind es gewohnt leer zu sein und laufen nicht aus. Darum besteht auch kein Grund, sie aus der Kamera zu nehmen. Übrigens, einmal im Monat solltest Du Deine Akkus mit einem guten Ladegerät aufladen. Damit vermeidest Du Schädigungen des Akkus durch Tiefentladung und hältst Deine Kamera einsatzbereit.
CF-Card als Wechseldatenträger Die Fans der Digitalen haben sicher schnell nach dem Erwerb der neuen Kamera Zusatzspeicher für die Kamera erworben um etwas mehr als 12 Fotos bei einem Fototrip aufnehmen zu können. Und bei den meisten Hobbyfotografen wird die Digitale nach anfänglicher fanatischer Fotowut dann doch überwiegend im Schrank verschwinden und nur zu besonderen Anlässen wieder ausgebuddelt; samt Speicherkarte. Fast alle Digital-Fotografen/innen besitzen einen PC und da ergibt sich doch gleich eine prima Möglichkeit zum Einsatz der ungenutzten CF-Card. Im Computerzubehörhandel gibt es sogenannte Multicard-Reader (Kartenlesegeräte) mit USB-Anschluß. Da kannst Du Deine Kamera-Speicherkarte reinstecken und schon geht der Spaß los. Auf dem Blechotto erscheint die Speicherkarte als weitere Festplatte und läßt sich genauso beschreiben und löschen (bei einer CF-Karte oder SD-Karte mit 8 GB bzw. 16 GB Speicherkapazität ist das schon eine schöne Erweiterung....). Du kannst auf diesem Weg nicht nur Daten zwischen verschiedenen Rechnern austauschen (wie bei der Grundidee des USB-Memory-Sticks), sondern ganz nebenbei auch die Fotos Deiner Digitalcamera auslesen (also ohne Kabelsalat zwischen Kamera und PC). Ein Kartenlesegerät kostet um die 8,-- € und ist in neuen PC´s oft schon in der fest eingebauten Variante vorhanden (Lesegeräte gibt es auch als PCMCIA- Adapter für´s Notebook). So wird die Speicherkarte zur Wechselplatte.
JPEG verlustfrei drehen Manche Digis haben einen Lagesensor, erkennen also automatisch, ob das Foto hochkant oder quer geschossen wurde. Wenn es den nicht gibt, muss man die Fotos selber drehen. Das normale Drehen mit einem Bildbearbeitungsprogramm berechnet das Bild komplett neu und führt zu Qualitätsverlusten. Es gibt Programme, die ein JPEG verlustfrei drehen können, indem sie einfach ein kleines Flag im Header der Datei ändern. Als Freeware beherrschen das z.B. die Programme Irfan View oder XNView.
Fotos im Urlaub Dein Herz schlägt höher, es ist wieder so weit? Wie rüstest Du Dich fototechnisch am besten für den Urlaub? --> siehe Urlaubs-Foto-Tipps
Bouncer selbstgemacht Indirektes und besonders weiches Blitzen ohne Schlagschatten, pickeligen Gesichtern und roten Augen erreichst Du durch den Einsatz von Softboxen oder Bouncern. Als Bounce kann auch eine weiße Plastiktüte über dem Blitz perfekte Dienste verrichten, es muß nicht immer das Systemzubehör für Hunderte an Euros sein... Links zum Basteln ein eigener Softbox (Dauer ´ne gute halbe Stunde) und Tipps zum Einsatz beider (Bounce und/oder Softbox) findest Du in der Fotoschule - Rubrik Blitz, guckst Du hier
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