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-> Colorieren mit Stiften und Kreiden: Du brauchst gute Stifte, die möglichst weiche Minen haben. Während sich das Bearbeiten von filigranen Strukturen als bedeutend einfacher gestaltet, als mit Eiweislasurfarben, gilt es einiges an Fingerfertigkeit zu besitzen, um großflächige Colorierungen erfolgreich zu meistern.
-> Als Papier eignet sich ebenfalls das oben erwähnte mattierte, trockene Barythpapier oder für die digitalen Fotofans: mattes Druckerpapier (kein Hochglanz- Schicht- Fotopapier), möglichst dick, kontrastarm drucken und lieber etwas zu hell, als zu dunkel und natürlich in schwarzweiss (sprich Grautönen). Als besonders schön hat sich Leinen- Inkjetpapier erwiesen...
-> Lege möglichst viel der Mine frei und führe den Stift so flach, wie es geht über das Papier. Füge lieber mehrere Farbschichten übereinander auf das Papier, als zuviel und zu fest in einem Gang aufzutragen. Benutze unterschiedliche Farbabstufungen; hellgrün, mittelgün, grün, dunkelgrün. Für große Flächen empfiehlt sich der Finger, auf dem Du etwas Farbe aufgebröselt hast. Reibe das Bild (bzw. Druckerpapier) leicht kreisend und verwische die Farbe mit einem weichen, nicht färbenden, Radiergummi. Gleiches gilt für Kreiden. Wenn Du Dein Bild fertig gestaltet hast, mußt Du die Farbe noch fixieren. Das geht einfach und günstig mit handelsüblichem Haarspray.
-> Du hast nun ein Unikat geschaffen und solltest überlegen, wie Du es archivieren möchtest. Ich habe mich dafür entschieden, meine fertigen Bilder in 1:1 zu scannen und digital abzulegen.
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